VERRAT

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VERRAT

von Pierre PETERS (April 2016)


Am 7. Juni 2015 wurde in Luxemburg ein Referndum abgehalten laut dem mit JA oder NEIN 3 Fragen zu beantworten waren:

  1. Soll das Wahlalter von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt werden?
  2. Sollen die Ausländer das allgemeine Wahlrecht erhalten?
  3. Sollen die Ministerposten auf 10 Jahre beschränkt werden?

Das Ausländerwalrecht war natürlich die kruziale Frage um das sich alles drehte. Bis auf die ADR warben alle Parteien für das JA. Die Gerwerkschaften, ob LCGB ( CSV) oder OGB-L (LSAP), die Kirchen, Ausländervertretungen wie ASTI und CLAIE, soziale Vereinigungen, alle machten Stimmung für das JA.

Sämtliche Medien, (in Luxemburg gibt es keine parteineutrale Presse), in erster Linie RTL, machten Propaganda für das JA.

Doch die wichtigsten Fragen wurden nie gestellt:

  1. Wollen die Luxemburger so viele Ausländer in ihrer Heimat zulassen?
  2. Besteht nicht die Gefahr, dass diese verschiedenen Ausländergruppen autonome Staaten mit ihren eigenen Gesetzen, Religionen, Bräuchen, Sprachen und sozialen sowie wirtschaftlichen Strukturen in unserem Land aufbauen?
  3. Wollen wir, dass soviel Wohnraum für diese Massen geschaffen werden muss, der unsere Landschaften zerstört und zersiedelt, sowie unsere Lebensqualität und unsere Natur zwingenderweise vernichtet?
  4. Sind wir bereit, unsere Sprache nach und nach aufzugeben? Denn, da uns immer mehr die französische Sprache aufgezwungen wird, wird es nicht allzulange dauern, bis unsere Sprache von diesen fremden Masse verdrängt wird und schliesslich verschwinden wird.

Am 10. Oktober 1941 erklärten die Luxemburger, von der Regierung im Stich gelassen, und unter lebensgefährlichen Bedingungen, zu 96% dass sie Luxemburger sind und ihre Sprache Luxemburgisch ist.

Die grosse Frage vor dem Referendum war dann auch wie sie heute zu diesem Thema stehen würden. Noch ein Monat vor dem Referendum sprachen die Umfrageinstitute von voraussichtlich 65 % für das JA.

Aber die Luxemburger, die sich seit 1957 zusehends immer stärker von der Ausländermasse sowohl soziokulturell sowie auch räumlich unterdrückt spürten, bekamen plötzlich Angst, die letzte, die Selbstbestimmung garantierende Bastion zu verlieren. Zorn, wenn nicht sogar Hass, machten sich breit.

Auch Unmut darüber, dass über diese sozial, – wirtschaftlich, –  natur, – und sicherheitspolitischen Folgen überhaupt nicht debattiert wurde, so wie das zum Wesen einer ernst zu nehmenden Demokratie gehört.

Stattdessen wurden die Bürger durch ein, auf Anlass der UNO allen Europaländern aufgezwungenes Gesetz, welches Rassismus, Revisionismus und Aufruf zu Ausländerhass mit schweren Strafen ahndet, eingeschüchtert.

Da alle Kritik an der Einwanderungspolitik von der Staatsanwaltschaft sowie von den Gerichten demonstrativ mit Aufruf zum Ausländerhass gleichgestellt wird, obschon dies ein sehr schwerwiegender Fehler in Sachen Strafrecht darstellt, hatten (und haben) die Luxemburger Angst, ihren Unmut über die Anwerbung von so vielen Ausländern und deren Ansiedlung in unserem Land öffentlich kund zu tun.

Doch jetzt, wo man ihnen die Möglichkeit gab, sich geheim darüber auszudrücken, war das Ergebnis überwältigend:

80% Stimmten mit NEIN.

Trotz diesem klar ausgedrückten Volkswillen, beharrte die Regierung darauf, den Ausländern das Wahlrecht, auf dem Umweg eines bis zur Lächerlichkeit vereinfachten Naturalisationsgesetz, zu geben.

Wer steht hinter dieser nationzerstörenden Weltpolitik, die über die Köpfe der Bürger hinweg geführt wird?

Wurden wir gefragt, ob wir dem Maastrichter Vertrag, der 1993 in Kraft trat, zustimmen?

Wir werden wohl auch nicht gefragt werden, ob wir mit dem anstehenden transantlantischen Vertrag einverstanden sind.

Es sind jedoch der orchestrierte massive Migrationsstrom, sowie unter anderen, diese zwei Verträge, welche unsere Souveränität, unsere Unabhängigkeit sowie unsere Freiheit vollends zu Fall bringen, was den gesellschaftlichen Zerfall unseres Volkes und das Verschwinden eines jeden Bestimmungsrecht über die Geschicke unseres Landes bedeutet. Dies stellt für die Luxemburger einen nicht mehr gutzumachenden Schaden auf allen gebieten dar.

Zu wessen Gewinn?

Der französische jüdische Bänker Edmond de Rothschild hat 1970 erklärt: “Die Struktur die fallen muss, ist die Nation.(Entreprise 18.07.1970) Denn den mächtigen multinationalen Firmen und Banken, die dabei sind, die Weltherrschaft nach dem Motto “People, Planet, Profit” zu erobern, sind die Nationen Hindernisse auf dem Weg zur unbeschränkten Domination.

Sie sind dabei sämtliche nationalen Errungenschaften, sei es auf den sozialen, oder allgemein den Schutz der Bürger dienenden Gebiete zu zerstören.

In Brüssel regieren ihre Lobbies und legen der Kommission die von ihnen textuell vorbereiteten Gesetzestexte vor, die kaum ein nationales Parlament zu kritisieren, geschweige denn, zu verweigern wagt.

Denn unsere Politiker, gleich welcher Couleur, sind zu armseligen Handlangern dieser Aassgeierpolitik verkommen. Sind sie wirklich absolut unfähig, diese gefährlichen Machenschaften zu durchschauen oder sind sie Verräter und Feinde unseres Volkes?

Es ist höchste Zeit wachsam zu werden und sich gegen diese mörderische Politik zu wehren und zu diesem Zwecke folgende Fragen zu stellen:

  1. Sind wir wirklich mit der Ausländerpolitik der Regierung einverstanden?
  2. Wollen wir uns den, die Menschheit zerstörenden ultra-liberalen Regeln, welche unsere Politiker uns aufzwingen, unterwerfen?
  3. Müssen wir nicht die, ohne unser Einverständnis geschlossenen Europa-Verträge, sowie die sich darauf stützende EU in Frage stellen und uns wehren, dass unsere Politiker künftig solche Verträge, wie z.B. den transatlantischen Vertrag, gegen unseren Willen, gutheissen?

Es ist dringend, dass die luxemburger Bürger öffentlich das Wort ergreifen und ohne Furcht und Hass, mit allen Mitteln, ihre Meinungen bekunden. Sie sind sich selbst, aber hauptsächlich unseren Nachkommen dies schuldig.

Denn wenn wir uns nicht wehren, dann schaffen wir uns ab!